Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

1.1
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote der
Woods Business Solutions, John-Skilton-Straße 22, 97074 Würzburg, Deutschland
(nachfolgend „WBS“), gegenüber ihren Kunden („Kunde“).

1.2
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.

1.3
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn WBS ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

1.4
Einzelverträge, Leistungsbeschreibungen, Angebote oder Projektvereinbarungen („Einzelauftrag“) haben Vorrang vor diesen AGB, sofern sie abweichende Regelungen enthalten.


2. Leistungen von Woods Business Solutions

2.1
WBS erbringt insbesondere folgende Leistungen:

  • IT- und Managementberatung

  • Implementierung, Konfiguration und Erweiterung von Microsoft-Technologien (z. B. Dynamics 365, Power Platform, Azure, Microsoft 365, Copilot, AI-Lösungen)

  • Architektur-, Integrations- und Migrationsleistungen

  • Schulungen, Enablement und Support

  • Projektbezogene Entwicklungs- und Konzeptionsleistungen

2.2
WBS schuldet Dienstleistungen, keine werkvertraglichen Erfolge, sofern nicht ausdrücklich schriftlich ein Werkvertrag vereinbart wurde.

2.3
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Einzelauftrag.


3. Mitwirkungspflichten des Kunden

3.1
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Entscheidungen und Mitwirkungen rechtzeitig, vollständig und korrekt bereitzustellen.

3.2
Verzögerungen oder Mehraufwände, die auf unzureichende Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten von WBS und können zusätzlich vergütet werden.

3.3
Der Kunde stellt sicher, dass seine Systeme, Lizenzen und Nutzungsrechte die vereinbarten Leistungen zulassen.


4. Einsatz von Dritten und Subunternehmern

4.1
WBS ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Mitarbeiter, freie Mitarbeiter oder Subunternehmer einzusetzen.

4.2
Ein Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und eingesetzten Dritten entsteht nicht.


5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

5.1
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Einzelauftrag (Zeit- und Materialbasis, Festpreis oder Mischformen).

5.2
Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Abrechnung monatlich nach Aufwand.

5.3
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

5.4
Bei Zahlungsverzug ist WBS berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu berechnen.

5.5
WBS ist berechtigt, Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten.


6. Leistungsänderungen (Change Requests)

6.1
Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung.

6.2
Mehraufwände aufgrund von Änderungswünschen werden gesondert vergütet.


7. Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

7.1
Alle Rechte an Konzepten, Dokumentationen, Architekturen, Quellcode-Fragmenten, Präsentationen und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben bei WBS, sofern nichts anderes vereinbart ist.

7.2
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen für eigene interne Zwecke.

7.3
Standardsoftware, Drittsoftware und Cloud-Services unterliegen ausschließlich den Lizenzbedingungen der jeweiligen Hersteller (z. B. Microsoft).


8. Vertraulichkeit

8.1
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten.

8.2
Diese Verpflichtung gilt auch über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus.


9. Datenschutz

9.1
Die Parteien beachten die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die DSGVO.

9.2
Sofern WBS personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird eine separate Auftragsverarbeitungsvereinbarung abgeschlossen.


10. Haftung

10.1
WBS haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

10.2
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet WBS nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten („Kardinalpflichten“) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

10.3
Die Gesamthaftung von WBS ist – soweit gesetzlich zulässig – auf 100 % des Auftragsvolumens, maximal jedoch auf EUR 50.000 pro Schadensfall, begrenzt.

10.4
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.


11. Laufzeit und Kündigung

11.1
Die Laufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelauftrag.

11.2
Dauerschuldverhältnisse können mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.

11.3
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.


12. Höhere Gewalt

12.1
Ereignisse höherer Gewalt entbinden die Parteien für die Dauer der Störung von ihren Leistungspflichten.


13. Schlussbestimmungen

13.1
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

13.2
Gerichtsstand ist Würzburg, sofern gesetzlich zulässig.

13.3
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.